Glossar

ADSL
Abkürzung für Asymmmetric Digital Subscriber Line. ADSL kann bei Anschlusssleitungen von analogen und digitalen Telefonanschlüssen eingesetzt werden. Bei diesen Anschlussleitungen gibt es jeweils Frequenzbereiche welche für die Telefonie nicht genutzt werden und daher brachliegen. Diese Bereiche wurden für ADSL verwendet.

Analoges Kabel-TV
Analog stammt aus dem Griechischen und bedeutet «entsprechend» oder «kontinuierlich». Eine analoge Übertragung erfolgt durch kontinuierliche Signale in Signalwert und Zeit. Es bietet heute noch eine Programmauswahl von rund 40 Sendern. Momentan findet europaweit der schrittweise Übergang vom analogen zum digitalen Fernsehen statt.

Antivirus-Software
Antivirus-Software bezeichnet Programme, die "Eindringlinge" wie Viren und Würmer erkennen, aufspüren und entfernen.
Antivirus-Software besteht meistens aus folgenden drei Komponenten:

- einer "Virenbibliothek"
- einem "Virenscanner" (dem Hauptprogramm) und
- einem "Virenschild".
In der Virenbibliothek sind Merkmale von Tausenden von Viren festgehalten, die der Virenscanner und das Virenschild erkennen.
Der Virenscanner untersucht selbstständig - zu festgelegten Zeiten oder auf Ihre Anweisung hin - ganze Festplatten oder einzelne Dateien nach Viren.
Der Virenschild ist im Gegensatz dazu ständig aktiv und überwacht alle Daten, die über die Netzwerk- oder Internetverbindung (oder auch von Diskette oder CD-ROM) neu auf den PC kommen. Findet er darunter verdächtige Dateien, schlägt er sofort Alarm und verweigert diesen den Zugang zum Computer.

Backup
Ein Backup ist die Sicherung eines Datenbestandes auf ein externes Medium, von dem aus bei Datenverlust oder -zerstörung die Datenbestände wieder hergestellt werden können. Im einfachsten Fall ist es eine Sicherheitskopie. Das Gegenstück zum Backup ist das Zurückschreiben (Restore).

Bandbreite
Kapazität eines Übertragungskanals. Weil die Kapazität in der Regel vom Umfang des verfügbaren Frequenzbereichs abhängt, ist die "Bandbreite“ (also die Breite des Frequenzbands) meist gleichbedeutend mit der maximalen Übertragungsgeschwindigkeit, die einem Teilnehmer zur Verfügung steht. 

Benutzername
Der Benutzername ist der Name, bzw. die Bezeichnung, welche der Benutzer eingeben muss, wenn er sich bei einem Programm, einem Netzwerk oder einer Internetseite anmeldet.

Betriebssystem
Betriebssysteme, wie z.B. Windows XP, verwalten die gespeicherten Dateien eines Computers und kontrollieren angeschlossene Geräte wie Drucker und Festplatten. Gleichzeitig dienen sie als Basis von Anwendungsprogrammen zb. zur Text- und Datenverarbeitung.

Billag
Personen, die in der Schweiz wohnen und Radio- und/oder Fernsehprogramme empfangen, sind aufgrund des Radio- und Fernsehgesetzes verpflichet, Empfangsgebühren zu zahlen. Hierbei ist es irrelevant, welche Programme tatsächlich angeschaut bzw. angehört werden oder über welche Empfangswege (Kabel, Satellit, Internet etc.) die Programme in den Haushalt gelangen. Die Empfangsgebühren werden von der Billag eingezogen und dienen in erster Linie der Finanzierung der Radio- und Fernsehprogramme der SRG SSR idée suisse, aber auch der Programme privater Anbieter.

Blu-ray Disc
Gilt als das Nachfolgeformat der DVD. Blu-ray steht für blue = blau und ray = Strahl, Laser. Blu-ray ist ein Nachfolgeformat der DVD, bei gleicher Grösse kann sie bis zu zehnmal mehr Daten speichern. Aufgrund ihrer Speicherkapazität (ca. 30 GB) dient die Blu-ray-Disc auch als Speichermedium für HD-Filme. Zum Abspielen einer Blu-ray-Disc wird ein Blu-ray-Player benötigt.

Browser
Ein Browser ist ein - meist kostenloses - Programm zum Betrachten von Websites (www.-Seiten, Internet-Seiten). Bekannte Browser sind der Microsoft Internet Explorer sowie Mozilla Firefox.

CAM
Ein Conditional Access Modul (CAM, dt.: Modul für bedingten Zugriff) wird über einen Schacht (Common Interface) sofern vorhanden an eine Set-Top-Box angeschlossen und dient der Entschlüsselung von Pay-TV-Programmen mittels Smartcard. Die Smartcard wird hierfür in das CAM eingeführt und stellt die entsprechenden Daten für die Entschlüsselung der Programme bereit. Anbieter von Pay-TV-Programmen stellen so sicher, dass nur Besitzer einer gültigen Smartcard auf ihre Programme zugreifen können. Eine Smartcard kann gegen eine einmalige bzw. monatliche Gebühr beim Programmanbieter direkt bezogen werden. (sh. zugleich Smartcard)

Cookies
Cookies sind kleine Dateien, die der Browser auf dem Computer des Nutzers abspeichert und die Aufschluss über das Nutzungsverhalten sowie Informationen über den User geben.

CI-Slot
Common Interface (allgemeine Schnittstelle), CI, ist eine Schnittstelle von DVB Empfangsgeräten.
Mittlerweile gibt es in vielen Receivern einen CI-Schacht. Das CI-Modul ist die Schnittstelle zwischen den verschlüsselten Daten und der Smartcard, auf der der Schlüssel liegt.

Digital
Digital ist eine Ableitung vom lateinischen Wort «digitus» (Finger, Ziffer). Gemeint ist die Darstellung von Signalen beziehungsweise Schwingungen durch Zahlen. Digitale Daten werden als Folge von Null- und Eins-Signalen übermittelt. Digital bedeutet eine Quantisierung des Signalwertes und der Übertragungszeit.

Digitales Kabel-TV
Beim digitalen Fernsehen werden die herkömmlichen (analogen) Bild- und Tonsignale in digitale Datenströme (Binärcodes) verwandelt. Verglichen mit der analogen Übertragungstechnik ist die digitale Übertragung sehr platzsparend. Ein analoger Sender kann bis zu zehn digitalen Sendern entsprechen. Zwischen dem Kabel-TV-Anschluss und dem Fernseher wird eine Settop-Box angeschlossen.Diese ist bei Ihrem Kabelnetzunternehmen oder im Fachhandel erhältlich. 
Zudem sind Fernseher mit integriertem DVB-C und HD Tuner keine Neuheit mehr. Mit ZAPP Media Digital TV können Sie über 150 resp. 95 TV- und Radio-Sender empfangen. Dieser Dienst ist bei ZAPP Media unverschlüsselt verfügbar.

Domain
Eindeutige Adresse einer Website; diese kann entweder direkt als IP-Adresse (Internet-Protocol) oder in der Form www.zapp.ch angegeben werden; eine Domain ist zugleich auch ein Markenelement, insbesondere bei Internetmarken wie z.B. Amazon und eBay.

DVB-C
Dies steht für Digital Video Broadcasting Cable. Diese Variante von DVB wird für die Übertragung von digitalen Mehrwertdiensten via Kabelanschluss verwendet.

DVB-S
Dies bezeichnet die Variante von DVB, die zur Übertragung von digitalen Mehrwertdiensten via Satellit verwendet wird.

DVB-T
DVB-T wird im Zusammenhang mit der digitalen Übertragungstechnik via Antenne (terrestrisch) verwendet.

E-Mail
E-Mail (Elektronische Post) bezeichnet die einfachste und beliebteste Kommunikationsform im Internet. Neben der eigentlichen Nachricht können via E-Mail auch beliebige digitale Dokumente als Anhang versandt werden. Eine E-Mail Adresse ist am @-Zeichen erkennbar.

Ethernet
Ethernet ist eine rahmenbasierte Computer-Vernetzungstechnologie für lokale Netze (LANs). Sie definiert Kabeltypen und Signalisierung für die Bitübertragungsschicht sowie Paketformate und Protokolle für die Medienzugriffskontrolle.

Firewall
Abschottung eines Netzwerks gegen unbefugten Zugriff von aussen.
Eine Firewall (engl "Firewall" = Brandschutzmauer) ist eine Art Türsteher, der den Datenfluss zwischen einem lokalen und einem externen Netz - also zum Beispiel einem Firmennetzwerk und dem Internet - kontrolliert. Die Hauptaufgabe einer Firewall besteht darin, unerwünschte eingehende Dateien herauszufiltern. Dadurch wird das interne Netzwerk vor dem Missbrauch durch Eindringlinge geschützt.Bei einem PC mit Breitbandanschluss (ADSL oder TV-Kabel) ist eine Firewall von besonderer Bedeutung, da dieser meist mit dem Internet verbunden ist, sobald er läuft.
Firewalls können sowohl in Geräten eingebaut sein (Hardware-Firewall) als auch als Programm vorliegen (Software-Firewall). Der Ausdruck "Firewall" beschreibt lediglich das Konzept, kein bestimmtes Produkt.

Flatrate (=Flatrate)
Flatrate ist ein "Pauschalangebot" und wird über einen fix vereinbarten Betrag abgerechnet. Der Nutzer kann ohne weitere Kosten und ohne Zeitbeschränkung oder Datenlimite die Dienste nutzen.

Hardware
Bezeichnung für alle physischen, "greifbaren" Bestandteile des Computers.
Zur Hardware zählt man Computer, Monitor, Tastatur, Maus, Drucker, Festplatte, Software, Bildschirm, aber auch die einzelnen Bauteile dieser Geräte, z.B. Platine.

HD DVD
Gilt als das Nachfolgeformat der DVD. High Density Digital Versatile Disc (HD DVD) dient aufgrund der grossen Speicherkapazität als Speichermedium für HD-Filme. Das Abspielen einer HD DVD erfordert einen HD DVD Player. Blue Ray Disc und HD DVD sind nicht kompatibel untereinander. Am 19. Februar 2008 erklärte Toshiba, dass man die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung der Technologie Ende März 2008 einstellen werde.

HDMI
High Definition Multimedia Interface ist die Verbindung von unterschiedlichen Geräten, worüber hochqualitative Audio- und Videosignale mit einem einzigen Kabel transportiert werden können. Fernseher mit dem Logo „HD Ready“ müssen über mindestens eine HDMI Schnittstelle verfügen.

High Definition TV (HDTV)
HDTV steht für die Abkürzung High Definition Television und fasst jene Fernsehnormen zusammen, die für hochauflösendes Fernsehen stehen. Zum Vergleich: Während beim klassichen PAL-TV die maximale Auflösung bei 768x576 Bildpunkten liegt, stehen bei "full HDTV" ganze 1920x1080 Bildpunkte zur Verfügung.
Dieser Dienst ist auf dem Netz von ZAPP Media unverschlüsselt verfügbar.

HTML
Abkürzung für Hypertext Markup Language. Eine Sprache, aus deren Architektur die Dokumente des World Wide Web aufbauen. Sie enthält Formatierungsanweisungen und Hyper- Text- Elemente.

Hub
Der Hub (engl. hub = Nabe [technisch], Knotenpunkt) bezeichnet in der Telekommunikation Geräte, die Netzwerk-Knoten (physisch) sternförmig verbinden. Normalerweise wird die Bezeichnung Hub für Multiport-Repeater gebraucht. Sie werden verwendet, um Netz-Knoten oder auch weitere Hubs, z. B. durch ein Ethernet, miteinander zu verbinden.

Internet
Abkürzung für Interconnected Networks. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk voneinander unabhängiger Netzwerke. Es dient der Kommunikation und dem Austausch von Informationen. Jeder Rechner eines Netzwerkes kann dabei prinzipiell mit jedem anderen Rechner kommunzieren.

Intranet
Intranet ist ein Rechnernetzwerk, das auf den gleichen Techniken wie das Internet basiert, jedoch nur von einer festgelegten Gruppe von Mitgliedern einer "Organisation" genutzt werden kann.

IP-Adresse
Die Internet-Protokoll-Adresse (IP-Adresse) ist die eindeutige Adresse eines Computers im Internet. Jeder einzelne ans Internet angeschlossene Rechner hat eine unverwechselbare "Hausnummer", die IP-Adresse, die aus vier Werten zwischen 0 und 255 besteht.
Beispiel: 213.213.160.15

LAN
Abkürzung für Local Area Network. Computernetz innerhalb eines räumlich begrenzten Bereiches.

Link / Hyperlink
Text- oder Bildstelle, die mit der Maus angeklickt werden kann und zu einer neuen Informationsquelle führt.

Netzwerk
Verbund von Computern, die über verschiedene Leitungen verbunden sind und sich gemeinsame Ressourcen wie Daten und Peripheriegeräte teilen. Häufig steht in einem Netzwerk ein spezieller Rechner (Server) nur zur Netzwerk- und Datenverwaltung zur Verfügung, auf den alle anderen Arbeitsstationen Zugriff haben. Man unterscheidet im wesentlichen unter LAN und WLAN.

Online Shop
Einkaufen im Internet

Pop Up
Sich automatisch öffnendes, zusätzliches Werbefenster über einer Webseite.

Router
Ein Router mit NAT verteilt den internen Rechnern "privat" IP-Adressen, die vom Internet nicht angesprochen werden können. Nur der Router besitzt eine, vom Provider zugewiesene, "öffentliche" IP-Adresse. Empfängt der Router Daten vom Internet, wird immer überprüft, ob ein interner PC sie auch tatsächlich angefordert hat. Anderenfalls werden die Daten nicht weitergeleitet. Ein zusätzlicher Vorteil von NAT besteht darin, dass mehrere Benutzer gleichzeitig über einen normalen Internetanschluss surfen können. Für den Provider ist nicht ersichtlich, wie viele Rechner hinter dem Router aufs Internet zugreifen.

Satelliten-TV (analog/digital)
Für den Empfang von analogem Satellitenfernsehen braucht es eine Parabolantenne („Satellitenschüssel“). Für digitales Satellitenfernsehen ist wie beim digitalen Kabel-TV zusätzlich eine Settop-Box notwendig. Beim Satelliten-TV sind viele Sender seit kurzem nicht mehr analog, sondern nur noch digital zu empfangen. Ein grosser Nachteil einer Parabolantenne ist zudem deren Störanfälligkeit (vor allem auf Umwelteinflüsse).

Smartcard
Die Smartcard wird für die Verschlüsselung bzw. Entschlüsselung von verschlüsselten Fernsehprogrammen verwendet.

Software
Software sind - im Gegensatz zur Hardware - die nicht greifbaren Bestandteile eines elektronischen Datenverarbeitungssystems. Sie umfasst alle Arten von Programmen und Daten. Software ist immer in Verbindung mit Hardware zu sehen. Die permanente Speicherung von Software erfolgt zb. auf Disketten, CD-ROMs, USB Stick oder der Festplatte, die ihrerseits wiederum Bestandteil der Hardware sind.

Spam
Unerwünschte Werbe-Mails oder andere Junk-Mails wie z. B. Kettenbriefe.

TV via Antenne (terrestrisch)
Die Art der Übertragung von Bild- und Tondaten via Haus- oder Zimmerantenne wird als terrestrisch bezeichnet. Die analoge terrestrische Übertragungstechnik wird zunehmend abgelöst durch die digitale Technik, da analog nur noch eine geringe Anzahl Sender empfangen werden kann. SRG SSR idée suisse hat sich aus diesem Grund dafür entschieden, ihre TV-Programme nur noch digital zu übertragen. Für den digitalen Empfang braucht es eine Settop-Box.

TV über das Telefonkabel (Bluewin TV)
Bluewin TV ist das digitale Fernsehangebot der Swisscom. Die Empfangsart von Bluewin TV wird als IPTV bezeichnet. Verglichen mit dem digitalen Kabelfernsehen sind die Kosten für Bluewin TV deutlich höher. Ausserdem ist die gleichzeitige Nutzung von TV und Internet oder TV und Telefon nur beschränkt möglich, da es zu Leistungseinbussen kommen kann.

TV über das Internet
Internet- oder auch Web-TV bezeichnet die Übertragung von Fernsehprogrammen über das Internet. Bekannte Anbieter sind Joost und Zatoo. Web-TV ist mit jedem Endgerät zu empfangen, das über einen Internetanschluss und ein Video-/Audio-Ausgabegerät verfügt (z.B. Computer, UMTS-Handy oder Web-TV-Settop-Box). Internet TV ist nicht gleichzusetzen mit IPTV: Während beim IPTV von einer konstanten Bitrate ausgegangen wird, kann beim Internet TV keine Übertragungsqualität garantiert werden.

URL / URI
Abkürzung für Unique Resouce Locator. Internet-Adresse der jeweiligen Webseite, zb. www.zapp.ch

Viacess
Viaccess ist ein Verschlüsselungsstandard, der von Programmanbietern verwendet wird um ihre digitalen Kanäle zu schützen. Die Vermarktung der für den Empfang dieser Kanäle erforderlichen Smart-Cards erfolgt in der Regel nur an Einwohner des entsprechenden Landes.

WLAN
Wireless Local Area Network. Kabellose lokale Verbindung mehrerer Computer auf Funk- oder Infrarotbasis.